Darmparasiten

Unter dem Begriff „Darmparasiten“ fasst man verschiedene Kleinstlebewesen zusammen, die sehr unangenehme Folgen im Magen-Darm-Trakt und im Analbereich hervorrufen können. Besonders häufig sind Infektionen mit Amöbenruhr, dem Dünndarm-Parasiten Giardia lamblia und Enterobiasis (Madenwürmern). Darmparasiten können über Nahrungsmittel, aber auch beim Sex übertragen werden.

Symptome
Amöbenruhr können heftige Bauchschmerzen, Fieber und blutig-schleimigen Durchfall verursachen, der sich mit Phasen von Verstopfung abwechselt. Häufig verläuft die Infektion allerdings unsymptomatisch. In seltenen Fällen wandern die Amöben in die Leber, wo sie ebenfalls Gewebe zerstören. Eine Infektion mit Giardia lamblia führt ebenfalls zu Bauchschmerzen, Fieber und Durchfall, zudem treten häufig Blähungen, Erbrechen und Gewichtsabnahme auf. Madenwürmer verursachen heftigen Juckreiz  und Entzündungen im Analbereich. Bei starkem Befall kann es zu einer Entzündung des Dickdarms kommen. Bei  Frauen dehnt sich die Infektion in manchen Fällen auf die Schamlippen und die Scheide aus.

Behandlung
Alle drei genannten Darmparasiten können medikamentös gut behandelt werden.

Achtung: Händewaschen nach dem Toilettengang, Körperpflege und ein hygienisches Umfeld reduzieren das Risiko, sich mit Parasiten zu infizieren.