HPV

Manche Humane Papillomviren (HPV) verursachen Genitalwarzen, also kleine Erhebungen oder Hautveränderungen im Genitalbereich. Genitalwarzen sind die weltweit häufigste STD. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch durch engen Körper-Kontakt (Haut-Haut-, Schleimhaut-Haut-, Schleimhaut-Schleimhaut-Kontakt) v.a. beim Geschlechtsverkehr. Sie werden bei ca. 1% der sexuell aktiven Erwachsenen in Europa zwischen dem 15. und 45. Lebensjahr nachgewiesen. Auch unter der Geburt kann HPV von der Mutter auf das Kind übertragen werden. Einige HPV-Typen können Gebärmutterhalskrebs und andere Krebsarten, auch bei Männern, verursachen. Die Impfung gegen Infektionen mit dem HPV ist eine Standardimpfung für alle Mädchen und junge Frauen ab 12 bis zum vollendeten 17. Lebensjahr.

Gegen 4 HPV-Typen gibt es eine wirksame Schutzimpfung für Mädchen und Jungen.

Symptome
Genitalwarzen sind in der Regel symptomlos. In seltenen Fällen können mäßiger Juckreiz und kleinere Blutungen auftreten. Bei Frauen kann bei Befall der Vagina gelegentlich Ausfluss beobachtet werden.

Manifestation
Zunächst bilden sich flache, einzelne oder beetartig angeordnete kleine Knötchen (Papeln), die schwer zu erkennen sind. Eine Feigwarze (Kondylom) kann weiterwachsen und eine hahnenkamm- oder blumenkohlartige Form mit rötlicher, grau-bräunlicher oder weißlicher Farbe annehmen. Typischerweise treten diese Warzen an den Schamlippen, der Scheide und am Penis auf, aber auch in Harnröhre, Analkanal, Enddarm und in seltenen Fällen am Gebärmutterhals.

Behandlung
Reicht von Cremes bis zu Kryotherapie (Vereisen der Warzen)