Syphilis

Syphilis, eine bakterielle Infektion mit Treponemapallidum, wird vorwiegend beim ungeschützten Sex übertragen. Die Syphilis hat sich in den letzten 10 Jahren erheblich ausgebreitet. Die Übertragung der empfindlichen Erreger erfolgt ausschließlich durch direkten Kontakt infizierter feuchter, genitoanaler oder oraler Schleimhäute (selten der äußeren Haut), d. h. bei Sexualkontakten. Es ist ebenfalls eine Übertragung von der Mutter auf das Kind im Uterus möglich.

Symptome
Syphilis verläuft in drei Stadien. Es treten anfangs schmerzlose Knoten oder Geschwüre auf, die nach ca. 6 Wochen auch wieder verschwinden, sodass die Syphilis oft nicht erkannt wird. Danach können Hautausschlag (rote Flecken) und Haarausfall auftreten. Nach Jahren kann es unbehandelt zu ernsthaften Herzproblemen oder anderen Schäden an inneren Organen kommen.

Diagnose & Therapie
Da die Symptome der Syphilis schwer zu erkennen sind, ist ein einfacher Bluttest für die Diagnose nötig. Früh erkannt kann Syphilis mit Antibiotika geheilt werden.

Wichtig:
Partner/in sollte mitbehandelt werden! Außerdem steigt, wenn man Syphilis hat, auch das Risiko, sich beim Sex mit HIV zu infizieren.