DSTIG und WIR begrüßen Einsatz von Minister Spahn für die PrEP als Krankenkassenleistung

Die deutsche STI Gesellschaft und das Walk in Ruhr Zentrum für sexuelle Gesundheit und Medizin in Bochum begrüßen den Einsatz von Herrn Minister Spahn die Prä-Expositions-Prophylaxe für Menschen mit einem hohen HIV/Infektionsrisiko über die Krankenkassen zugänglich zu machen. Dies heißt, Herr Minister Spahn wünscht, dass das Medikament von den Kassen bezahlt wird und alle notwendigen Untersuchungen im Rahmen dieser Behandlung ebenfalls finanziert werden und ebenso wichtig, auch die qualifizierte Beratung zur PrEP und zu anderen sexuellen übertragbaren Infektionen (STI) durchgeführt und bezahlt werden. Insbesondere die Beratung zur Prep durch (Aidshilfe, Gesundheitsämter und Ärzten) ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg dieser Schutzmaßnahme und die Verhinderung anderer STI. Entscheidend dabei wird sein, dass diese Beratungsleistung entsprechend dem realen Zeitaufwand vergütet wird, damit diese Leistung wirklich sicher gestellt ist. Zusätzlich ist auch erforderlich, dass die Impfpräventablen Infektionen entsprechend einbezogen werden um Hepatitisinfektionen und Infektionen mit Humanen Papillomaviren zu verhindern. Minister Spahn schafft durch die Kostenübernahme der PrEP die Voraussetzung für eine weitere effektivere Verhinderung von HIV Infektionen und somit zu einer erfolgreichen weiteren Säule unseres Präventivkonzeptes werden wird.