Projekte

Knappschaftsprojekt: #unverschaemt

#unverschaemt ist ein kostenloses Beratungsangebot zur Sexuellen Gesundheit. Hier bekommen Menschen zwischen 14 und 27 Jahren wichtige Tipps, direkte Antworten und Hilfe auf Augenhöhe. Von Fachleuten ohne Redehemmung, online oder vor Ort im Ruhrgebiet, persönlich und vertraulich.Wir wollen jungen Menschen dabei helfen, ihre Sexualität selbstbewusst, gesund und eigenverantwortlich zu genießen. Dazu gehört nicht nur, Bescheid zu wissen über Infektionswege, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten sexuell übertragbarer Infektionen (STI). Auch Fragen nach dem psychischen Wohlbefinden werden beantwortet – in den Sozialen Medien, in Workshops und der #unverschaemten Beratung, einer extra eingerichteten Sprechstunde.

  Simon Siewert
Projektkoordinator
simon.siewert@klinikum-bochum.de

 

MAGS-Projekt: GutVernetzt – Netzwerk Sexualität und Gesundheit im Regierungsbezirk Münster

Das Projekt „Gut vernetzt – Netzwerk Stadt – Land – Dorf – Sexualität und Gesundheit“ im Regierungsbezirk Münster strebt danach, die Versorgungsangebote und -strukturen zu Themen Sexueller Gesundheit im ländlichen Raum zu stärken. Ziel des Projektes ist es, durch gemeinsamen Auf- und Ausbau eines Netzwerkes „Sexualität & Gesundheit“ im Regierungsbezirk Münster eine Vernetzungsstruktur zu entwickeln und transparente Versorgungspfade zur Beratung, Diagnostik und Behandlung sowie  Überleitung von Klient*innen und Patient*innen zwischen den Institutionen zu etablieren. „Gut vernetzt“ wird im Rahmen einer Förderung für Netzwerke „Sexualität und Gesundheit“ unterstützt  vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS).

 

Dr. Angelika Wirtz
Projektkoordinatorin
angelika.wirtz@klinikum-bochum.de

 

Modellvorhaben „Sexuelle Gesundheit – Gesundheitsförderung und Primärprävention in Lebenswelten junger Menschen“, gefördert vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV)

Im Modellvorhaben soll die Sexuelle Gesundheit junger Menschen in unterschiedlichen Settings im Fokus stehen. Es geht um junge Menschen ohne Wohnung, mit Hörminderung, mit Migrations- und Fluchterfahrung, im offenen Strafvollzug, mit Substanzkonsum in Verbindung mit Sex (Chemsex), um Trans*Jugendliche, junge Menschen im Paysex-Sektor und Swinger. Das Modellvorhaben verfolgt schwerpunktmäßig einen verhältnispräventiven Ansatz. Vor dem Hintergrund einer nationalen Umsetzung und Verstetigung werden neue Konzepte und Materialien für die Organisationsentwicklung langfristig auch anderen Regionen in Deutschland verfügbar gemacht.

 

 

Victoria Röttgen
Health Adviserin
victoria.roettgen@klinikum-bochum.de